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Kulturreferent der Stadt Garching b. München

1990 bis 1995

- Festwoche zur Stadterhebung

- Festakt mit Ministerpräsident Edmund Stoiber

- Blumenkorso mit 1200 Teilnehmern

- Straßenfest mit Festzelt mit ca. 40.000 Besuchern

- Festprogramm mit bayrischem Staatsballett, Staatstheater am Gärtnerplatz u.v.a.m.

- Entwicklung eines neuen Erscheinungsbildes

- Spielplan Bürgerhaus Garching mit jährlich ca. 200 Kulturveranstaltungen. Gastspiele und Eigenproduktionen

- Bürgerwoche mit jährlich 70 Veranstaltungen: Eröffnungsgala, Festzug, Volksfest, Straßenfest, Kunsthandwerk, Kulturbühne.

- Weihnachts- und Kunsthandwerkermärkte

- Jährlich ca. 12 Kunstausstellungen & Skulpturenpark

- Gründung Sommerkino im Amphitheater Werner Heisenberg-Gymnasium

- Bespielung Amphitheater Musikschule im Römerhof

- Gründung Instrumentenmuseum Garching

- Gründung Studiobühne „Theater im Römerhof

 

PRESSESPIEGEL

 

Ein Glücksgriff für die Stadt: Kulturreferent und Künstler Wolfgang Ramadan

Florian Beck Süddeutsche Zeitung 1992

 

Garching im Kulturrausch In Garching ist Kultur am Platz. Ab 16. September werden im Römerhof zusätzlich Studio-Theaterproduktionen gezeigt. Die Stadt, deren Bürgerhaus an manchen Abenden doppelt belegt ist, denkt bereits laut über einen den Bau eines weiteren Schauspielhauses nach.

Münchner Merkur 1992

 

Erfolgskurs mit Eigenproduktionen Umjubelt: Garchinger Musical „Zeitkind“ und Ramadans bayrische Zähmung

Münchner Merkur 1993

Kulturzentrum in Garching – für die „Stadt der Wissenschaften“ Wolfgang Ramadan macht einen Spielplan, der seiner Stadt angemessen ist. Dort weist die Bevölkerungsstruktur wegen der 18 verschiedenen Forschungsinstitute den höchsten Prozentsatz an Akademikern in Europa aus. In Garching ist ein breites Spektrum anspruchsvoller Veranstaltungen gefragt. Damit stellt sich Ramadan gegen die Vorurteile, es gebe außerhalb Münchens nur Boulevard und Provinzielles. Das Publikumsinteresse sorgte 1993 für Einnahmen, die das Budget überstiegen. Kulturförderung heißt in Garching auch, daß ortsansässige Gruppen die Arbeit unter professionellen Bedingungen ermöglicht wird. Auf einem ehemaligen Bauernhof entstanden mit dem Theater im Römerhof zugleich eine Experimentierbühne , eine Probenbühne, eine Musik- sowie Ballettschule. Dort wird ebenso wie im Bürgerhaus (mit bis zu 750 Zuschauer bei flexibler Bühne) die Technik gestellt und auf Miete verzichtet.  Jetzt trägt diese Politik Früchte. Garchinger Künstler wie Yvonne Dégret,  Jutta Speidel und die Moderatorin Sandra Maischberger machen Karriere. Und im Spielplan sind viele Eigenproduktionen!                                    

Karl Peter Fürst Theaterzeitung „Applaus“1993  

Profis und Laien führen in Garching „Wedding Dreams“ auf:  So muß Theater sein Die Zusammenarbeit zwischen Profis und Laien klappt vorbildhaft: ob Musikschule, Kirchenchor oder Orchester – mit minimalstem Aufwand entsteht ein komplexes dramatisches Puzzle, in dem jedes Versatzstück greift. Mittendrin: Kulturreferent Wolfgang Ramadan als Pizzabäcker „Max Brod“. Und ganz zum Schluß, erweisen die Macher dem Publikum eine ganz besondere Referenz. Die ungewöhnliche Kunstreise endet auf den Brettern der Garchinger Hauptbühne, im Parkett verneigen sich die Künstler. So muß Theater  sein. José Redondo Vega Süddeutsche Zeitung 6.10.1993  

Wolfgang Ramadans Begabung, Menschen und sogar Vereine aus den verschiedenen Bereichen zusammenzuführen und für künstlerische Projekte größeren Formats zu begeistern, ermöglichte Garchings größtes Theaterereignis, die Realisierung der deutschen Erstaufführung von „Wedding Dreams“ in allen Räumen des Bürgerhauses einschließlich Keller, Kegelbahn, Bibliothek und Vorplatz – mit allen Garchinger kulturtragenden Vereinen, sogar mit den Kirchenchören. Welch ungeheure Leistung das war, kann nur der ermessen, der die Eigenbrötelei der Vereine kennt. (Die unter der künstlerischen Leitung von George Tabori entstandene Uraufführung  beim Mittelfest  im italienischen Städtchen Cividale zum Thema „Franz Kafka“, wurde von der internationalen  Fachpresse als Erfolgsstück gefeiert)

Karl Adolf Gottwald Süddeutsche Zeitung 2.1.1994    

 

Kulturmanager und Dichter zugleich. Vorstellungen im Bürgerhaus oft ausverkauft / Neues Studiotheater im Bau „Ausverkauft“! – Für den Spätentschlossenen ist ein solcher Veranstaltungshinweis ärgerlich, doch der Veranstalter strahlt. In Garching hat zur Zeit Kulturreferent Wolfgang Ramadan allen Grund zum Strahlen. Wolfgang Ramadan, jüngster Kulturreferent in der Region hat aber noch mehr Grund zur Freude. Werner Schlierf hat seine Gedichte entdeckt und stellt sie in der Pasinger Fabrik vor, Ramadans Texte im Film „Rama dama“ , von Norbert Schneider vertont, erregen Aufsehen. Norbert Schneider vertonte nun weitere Gedichte, die „Singphoniker“ studierten die Gesänge ein, und die Uraufführung war ein Garchinger Erfolg. Nach dem ersten Gedichtband ist nun ein zweiter vom Verlag angenommen. Und für Wolfgang Ramadans bayrische Mundartfassung von Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ ist bereits eine Premiere in Aussicht. Wann und Wo? Das Garchinger „Theater im Römerhof“ bringt das Stück im November heraus, Regie führt Ramadan selbst. Von diesem Theater hat man in Garching bisher noch nie etwas Gehört, und das aus gutem Grund. Das „Theater im Römerhof“ existiert nämlich noch gar nicht. Aber der Spielplan für die erste Saison steht bereits. Wolfgang Ramadan sieht die Möglichkeit, dort eine Studiobühne einzurichten, wo als Ergänzung zu Theaterbetrieb im Bürgerhaus „ein abwechslungsreiches, experimentierfreudiges und vor allem originelles Programm“ geboten werden soll. Am 15.September, dem Tag der Stadtgründung, soll Bürgermeister Helmut Karl das „Theater im Römerhof“ offiziell eröffnen  

Karl Adolf Gottwald Süddeutsche Zeitung 1992  

 

Wolfgang Ramadan hat das Erscheinungsbild Garchings verändert. Zum Beispiel durch regelmäßige Skulpturenparks, die einzigartig sind im Landkreis. Ihm gelang es, Kultur aus den etablierten Nischen zu führen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – egal ob Klassik, Jazz oder Theater. Laien und Profis wollte er zusammenbringen: Ein Experiment, das ihm vor allem bei der Theaterproduktion „Wedding Dreams“ viel Lob einbrachte. Ein Tausendsassa ist er, volksnah, immer engagiert. Mit Ramadan verliert Garching eine der schillerndsten Figuren im bayrischen Kulturbetrieb. Seit er 1990 zum Einstand das Fest zur Stadterhebung organisierte, entwickelte der Dichter, Musiker und Schauspieler Ramadan eine eigenwillige und erfolgreiche Handschrift, die ihn weit über Garching hinaus bekanntgemacht hat. Unter seiner Federführung wuchs die jüngste Stadt Bayerns zum Theatermekka im Münchner Norden heran.

José Redondo-Vega Süddeutsche Zeitung 27. Mai 1994  

 

Kulturereignis Garching. Imponierend: Ex-Referent Wolfgang Ramadan. 5 Jahre bestimmte er die Kultur der Wissenschaftsstadt, fünf Jahre lebte er Kultur zwischen Leichtmut und Seriosität, zwischen guter Planung und bester Improvisation, zwischen fröhlichem Boulevard und ernster Kunst. Er kam ohne viel aufsehen und große Beachtung und geht als schillernde Figur der Kulturszene. Ramadans erstes Glanzstück war die Festwoche zur Stadterhebung 1990 mit rundweg ausverkauften Vorstellungen und einem traumhaften Blumenkorso mit über 1100 Teilnehmern. Privat nahm der Blues-Gitarrist und Rezitator eigener bayrischer Lyrik als Darsteller an dem preisgekrönten Film „Rama dama“ teil. 1991 wurde das „Kino im Bürgerhaus“ und das „Freiluftkino im Amphitheater“  eröffnet. Zur Uraufführung von Prof. Norbert Schneiders „Fünf Liebeslieder für sechs Männerstimmen“  nach Texten von Wolfgang Ramadan singen die „Singphoniker“. Die „Europäischen Kunstperspektiven“ entführen in die Kunst internationaler zeitgenössischer Gegenwartskünstler. Den Blick über den Tellerrand hinaus wagt Ramadan auch mit „Der Widerspenstigen Zähmung“. Er übersetzt Shakespeare auf bairisch und landet mit der Gründung des neuen Spielortes „Theater im Römerhof“  einen Riesenerfolg. Auch diese beliebte Studiobühne verdankt Garching ihrem scheidenden Kulturreferenten. Der Kulturreferent Ramadan in Garching geht, seine Kultur in der Stadt bleibt erhalten.                       

  A. Ganssmüller Maluche Münchner Merkur 29. November 1994  

 

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